Die spanische Bratschistin Aglaya González trat als Solistin mit dem Sinfonieorchester von Castilla y León, dem Andrés Segovia Kammerorchester und der Barockakademie Detmold auf. Außerdem gab sie zahlreiche Solokonzerte in Spanien, Deutschland, Frankreich, Italien, Israel, in der Schweiz und in den USA. Sie interessiert sich besonders für Kammermusik der alten und neuen Musikwelten. Im Bereich der Neuen Musik gründete sie das Améi Quartett und das Ensemble Tempus Konnex und spielt regelmäßig mit Ensembles wie dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, dem Vertixe Sonora Ensemble und dem Ensemble Recherche. 

Sie war Solobratschistin des The World Orchestra, Orquesta Freixenet, des Detmolder Kammerorchesters, bei Orquesta-Escuela de la Sinfónica de Madrid und Camerata EON. Aglaya González studierte seit ihrem 14. Lebensjahr an der Escuela Superior de Música Reina Sofía. Sie besuchte außerdem das Real Conservatorio Superior de Musica de Madrid, wo sie ihr Diplom in den Fachrichtungen Viola und Instrumentalpädagogik mit Auszeichnung abschloss. Anschließend studierte sie an der HfM Detmold und an der Jacobs School of Music (Indiana University). 2012-13 war sie Stipendiatin der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Seitdem absolviert sie ihr Masterstudium Historische Interpretationspraxis an der HfMDK Frankfurt und promovierte 2017 mit Auszeichnung über das Scordatura Streichinstrumente an der Universität an der Universität Alfonso X.

Sie wurde mit dem 1.Preis des Kammermusikwettbewerbes Yamaha-Hazen ausgezeichnet und gewann beim Internationalen Wettbewerb Villa de Llanes den Viola-Preis sowie einen Sonderpreis.

 

Sonntag, 15:00 Uhr